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Biologie der Drachen
Ich finde auch, dass gerade weil Drachen nicht im RL existieren, nicht ausgeschlossen werden darf, dass sie fliegen könnten. Aquila's Therorie, dass so viel Muskelmasse in den Flügeln, zu wenig Erfolg erzielen würden, ist zwar berechtigt, aber praktisch nicht zu widerlegen , da es keinen Referenzfall für solch große fliegende Lebewesen gibt. Ich sage ja nicht, dass Aquila unrecht hat, aber gänzlich ausschließen sollte man es dennoch nicht, wenn man die verschiedenen Faktoren, wie die Größe der Flügel, Flügelform, das Gas und die enorme Kraft von Drachen berücksichtigt. ^^

Und die Flügelfläche ist in der Tat ein Faktor für die Flugfähigkeit der Drachen. Eine größere Fläche verdrängt mehr Luft und wirkt eine dementsprechend größere Kraft in eine bestimmte Rictung. So sind die Gesetze der Physik. Die Flügelform und ihre Beschaffenheit sind natürlich ebenfalls wesentliche Ausschlagpunkte, wennauch nicht so maßgeblich, wie die größe der Fläche. :>

@Aquila: Es macht Spaß so verbissen mit jemandem zu diskutieren, der an seinem Standpunkt festhält. Big Grin
[Bild: mhf_signatur_2_1_small_by_vehementiseave...8jdhcf.jpg]
Free in mind and true in heart... A long journey awaits me.
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Das könnte weitere Kriterien erklären...

Zitat:A Natural History of Dragons
Part Two, Chapter Eleven
Page 156-157

...a Rockwyrm's wingspan is often comparable to its length, and my brain was convinced anything so large must be correspondingly weighty. But of course a heavy wing would not permit flight. The humerus, radius, and ulna are hollow, and the phalanges consist of tough, lightweight cartilage. The membrane of the wing itself is shockingly thin, to the point where I expected it to tear in my hand. But it stretched over my fingers without rupturing, a smoothly pebbled surface.
At least, it felt pebbled when I drew my fingers from the bones toward the wing edge.As I slid my hand back in the other direction, though, intending to lift the wing higher, the membrane rasped at my skin like a cat's tongue.

Zitat:A Natural History of Dragons
Part Three, Chapter Thirteen
Page 188

What I discovered will be no surprise to those familiar with dragon anatomy; it has since been found in many different species. At the time, however, it was quite a revelation. The roughness on the underside of the wing comes from tiny scales, which are not present on the upper surface. These cover tiny holes that perforate the wing, and are hinged to form a sort of valve. When the wing lifts, the valves open, reducing the resistance the dragon's muscles must overcome. When the wing sweeps down again, the valves close, allowing the stroke to have its fullest effect.
[Bild: bgsigi2_by_vehementiseaveritas-d8hd8wx.png]
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Hab nich alles verstanden ... Ich will das buch auf deutsch
Rawr
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Aber Aquila hat mit seiner These der Muskelmasse auch nur bedingt Recht!!!!
Hier kommt er nämlich in den Bereich von Anatomoie, Physiologie und Biomechanik.
Und da sind wir auf meinem SpielfeldBig Grin

Ein kleines Beispiel: Die durchschnittliche Beisskraft eines Menschen liegt bei 70kg/qmm
Das heist ihr könntet ein Gewicht von 70kg an euren Unterkiefer hängen und trotzdem noch den Mund schliesen!!!
Jetzt tastet mal euren Kaumuskel ab, da brauch man nicht studiert zu haben um festzustellen, daß der wesentlich kleiner als euer Bizebs ist!!!!
Muskelmasse allein sagt überhaupt nichts über Kraft und Ausdauer aus!!!!
Ein Buddybilder hat was Kraft und Ausdauer anbelangt nicht die geringste Chanze gegen einen gut trainierten Geräteturner!!!!
Ausserdem kommts auch auf die Muskelbeschaffenheit, die Gelenkform und woo die Muskeln ansetzen drauf an!!!!!!
Also einfach ausgedrückt: Muskelmasse ist nicht gleich MuskelkraftWink
Folglich müsste ein Drache nicht unbedingt Berge von Muskeln haben um seine Schwingen zu bewegen.
Sondern die richtigen Muskeln optimaler Muskelansatz und das richtige Gelenk sind das Geheimnis des Fliegens!
Dazu kommt noch ein optimaler Knochenaufbau wie bei Vögeln und schon passtsBig Grin
Die einzige wirkliche Magie ist die Liebe
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ja genau Aqui was hab ich gesagt?
Rawr
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Nun, genau diese Methode verwenden auch Vögel, deswegen können die auch Fliegen und gleichgroße Bodetiere könntn es selbst nicht wenn sie Flügel hätten und wüssten wie es geht, weil ihre Muskeln nicht stark genug sind, oder besser gesagt, nicht fürs Fliegen gebaut.
Und trotzdem war das Größte GLEITflugtier immer noch recht klein, mit zwölf Meter Spannweite und einem kleinen Körper, wenn ich alles richtig im Kopf habe. Kleine Drachen würden gehen,d as bestreite ich nicht, aber nicht so große und schwere wie bei NN oder in den meisten anderen Drachengeschichten-
Es gibt drei Gruppen von Leuten,
die die Regeln aufstellen,
die die ihnen folgen,
und die die die Regeln hinterfragen.

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Ich wüsste nicht, dass es ein Tier gibt, welches ein leichtes Gas nutzt um fliegen zu können. Deshalb denke ich, dass man unsere Idee des fliegenden Drachen nicht wirklich mit Flugtieren unserer Welt vergleichen kann.
Bisher wurden die Vorschläge nur einzel widerlegt. Wichtig ist sicher das Zusammenspiel aller Ideen. Nur Gas reicht nicht, nur große Flügel auch nicht, usw.
Würde ein Drache jetzt aber all unsere Vorschläge und Ideen vereinen, d.h. große Flügel, effiziente Muskeln und optimaler Muskelansatz, hohle Knochen und Luftsäcke, gefüllt mit einem sehr leichten Gas und Veris bisher unkommentierter Vorschlag bezüglich der Oberfläche der Flügelmembran, (super Idee!!!) dann halte ich es durchaus für möglich, dass auch ein großer Drache fliegen könnte.
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Nein, zumindest nicht wenn er dabei noch wendig und schnell sein soll. Das Traggas müsste so stark sein, das es ein vielfaches leichter ist als wassrstoff und das geht nicht. Kein Natürlicher Stoff kann leichter als Wasserstoff sein. Aber wenn man davon ausgeht das die Drachen recht große Traggastanks haben, sagen wir mal 12.5*12.5*12.5 meter könnte es vielleicht gehen. Aber diese Drachen sähen dann nicht mehr majestätisch aus, sondern eher wie kleine Luftschiffe.
Es gibt drei Gruppen von Leuten,
die die Regeln aufstellen,
die die ihnen folgen,
und die die die Regeln hinterfragen.

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[Bild: A-Natural-History-of-Dragons-art-1.jpg]
Dies ist die beigelegte Skizze, welche sich auf erste Beschreibungen im Roman bezieht.

Ach ja. Ich wollte noch darauf hinweisen, dass es sich bei der Autorin um eine Absolventin der Harvard University handelt. Big Grin
[Bild: bgsigi2_by_vehementiseaveritas-d8hd8wx.png]
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Ja und? das heißt nichts. Okay, klar, man vertraut ihr mehr, aber was ist, wenn sie sich einfach nur einen Spaß draus gemacht hat ein was wäre wenn zu kalkulieren und dabei absichtlich physikalische faktoren außer acht gelassen hat?
Es gibt drei Gruppen von Leuten,
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