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Alternative Historie
#71
(05-18-2015, 08:20 PM)Lady Kiyomizu schrieb: Termi, ich glaube, du gehörst auch in den Schuhkarton Big Grin

Och Mann, Kiyo. Das ist meine alternative Geschichte und, im Ernst, sie ist doch nicht unwahrscheinlicher als NNs alberne Story, die Heirat zwischen Napoleon und einer Inka-Prinzessin, so ein bodenloser Unsinn! In Europa hätte es genug Grundlage für eine bessere Napoleon-Geschichte gegeben, sowas wie die Invasion der Franzosen in England. Das ist zwar nie geschehen, aber wenn es Drachen gegeben hätte, hätte es so geschehen können. Mit der Inka-Heirat hat NN Napoleon komplett aus dem historischen Kontext gerissen, das ist nur noch Fantasy und nicht mehr das Uminterpretieren der Historie (ungefähr historische Wahrheit + Drachen). Napoleon wäre nie nach Südamerika gefahren, seine Präsenz in Europa war zu wichtig, das politische Gleichgewicht zu wacklig.

Wenn ich NN wäre, würde ich Laurence in Nr. 9 umlegen.
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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#72
Siehe Thread "Laurence muss weg!" und "Rettet Laurence!" die ich gerade leider nicht finde. Und Anahuarque und ihren Sohn Joseph haben wir bereits besprochen, eigentlich sind sie die österreichische Prinzessin und deren Sohn Joseph, aber auch den Thread finde ich aktuell nicht (das Forum ist einfach zu groß Big Grin)
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#73
Es gibt nur 8 Himmelsdrachen. (Chuan ist gestorben, nur noch 7 aber Huang wird schlüpfen, wieder 8). Wenn bis jetzt noch nie ein jüngerer Himmelsdrache gestorben ist (Xian ist der älteste, über 200 Jahre), gibt es zu wenige ihrer Spezies um schon seit ihrem Diebstahl die Drachen der Kaiser gewesen zu sein. Also, nehmen wir an: Chuan/Huang - Mianning, Lien - Yongxing, Chu - Jiaqing, Zhi - Qianlong, Ming - Vater von Qianlong (Yongzheng), Qian - Kangxi, Xiang - Laurence und Xian muss dann ja der Drache von Kangxis Vater (Shunzhi) gewesen sein. Der ist aber schon 1644 erster Kaiser der Qing-Dynastie geworden. Also wäre nach dieser Rechnung Xian nur rund 160 Jahre alt bei seinem ersten Auftreten. (1644, 1661, 1722, 1735, 1796 die Thronbesteigungsjahre). Zwar gleicht die Generationslänge von menschen nicht annähernd der von Drachen, aber anscheinend wurde die Praxis, Himmelsdrachen als Begleiter der kaiserlichen Familie zu haben erst spät etabliert. Vielleicht sogar erst mit Qianlong und vorher haben die Himmelsdrachen sozusagen als Teil der kaiserlichen Familie aber niemandem direkt verbunden in den Palastanlagen gelebt. Abgesehen davon, sind die Qing-Kaiser ursprünglich aus der Mandschurei gekommen, also wieder keine Kaiser, die die Himmelsdrachen eigentlich hätten haben können. Diese Drachen lebten vermutlich seit ihrer Eroberung in Hangzhou und dann Peking. Etwa 100 Jahre später wurden die Mongolen wieder in ihre Steppen zurückvertrieben. Erst 1644 (s.o.) kamen wieder Herrscher mongolischen Ursprungs auf den Kaiserthron, dieses Volk war im 12/13. Jhr von den Mongolen erobert worden, also ist es verständlich, wenn sie nach 300 Jahren ihre eigenen Drachenarten wieder mit nach China gebracht hätten. Allerdings halte ich es für wahrscheinlicher, dass die Himmelsdrachen immer in der chinesischen Hauptstadt (Peking, Xian, Hangzhou...) geblieben sind. Qian sieht auch nicht so aus, als könnte sie mandschurisch sprechen. Selbst wenn man Xian auf 300 Jahre schätzt, sind zur Eieroberung immer noch 200 Jahre Unterschied. Xian soll eine echte Mutation gewesen sein, aber er war keineswegs der erste Himmelsdrache. Wo sind die Drachen dazwischen geblieben? Es gibt keine zweite (mongolische) Population, also was ist mit den gestohlenen Eiern passiert?

Also zusammenfassend: Nicht jeder Kaiser hat einen Himmelsdrachen als Begleiter gehabt, das ist vermutlich eine relativ moderne Entwicklung. Die Himmelsdrachen lebten wahrscheinlich immer in der Nähe der Hauptstadt und kaiserlichen Familie über die Dynastien hinweg, aber eher als eine Art Teil dieser Familien oder außerspeziesartige Prinzen unbeeinflusst von familiären Interessen und nur dem Staat China verbunden. Xian kann unmöglich der erste chinesische Himmelsdrache gewesen sein, es sei denn, die Art ist zwischenzeitlich ausgestorben, was aber sehr unwahrscheinlich ist.

(Ich wette, das hat jetzt ob der Länge sowieso keiner gelesen Smile)
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#74
Aus irgendeinem Grund stoße ich immer wieder auf chinesische Geschichte ^^. Heute: Sino-römische Kontakte. CHina und das römische Imperium hatten Kontakt miteinander. Die ersten Austausche mal abgesehen von Waren auf der Seidenstraße und indirektem Handel fanden um die Jahrtausendwende statt. Also kurz, nachdem Vici angeschirrt war. Eine chinesische Botschaft in Rom scheiterte kurz nach der Wende, eine römische Botschaft in China wurde erst im 4. Jhr nach Christus errichtet. Die Chinesen nannten die Römer das "andere große China", eine Art mythisches Gegenreich auf der anderen Seite der Welt. Da sie es mit den Mythen über den Westen verknüpften und so vermutlich mächtiger sahen als es war, finde ich es durchaus wahrscheinlich, dass sie einige ihrer Zuchtgeheimnisse/-ergebnisse mit den Römern geteilt haben später. Auch das Byzantinische Reich (also Ostrom) hatten weiterhin Kontakt mit China. Vielleicht gab es sogar Einheiten der Armee, die ausgetauscht worden.

Der Kontakt mit China würde erklären, wie die Römer innerhalb von relativ kurzer Zeit eine vollständige Drachenkultur aufbauen konnten ohne große Vorkenntnisse oder Vorbilder wobei die Drachen dann auch noch erst gefangen und gezähmt werden mussten. Und es würde unterstützen, dass in Ostrom die Drachenkultur weiterlebte. Vielleicht erklärt es auch, warum Kaziliks und Himmelsdrachen eine gewisse Verwandtschaftsbeziehung haben, aber da sind glaube ich zu viele Generationen dazwischen.
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#75
Die Ideen von dem neuen englischen Text:
-China war vermutlich zu geizig, Eier zu tauschen oder zu verschenken, lediglich das Wissen gelangte durch Beobachtung und Erzählungen nach Europa.
-Römer züchteten auf Kampfkraft und Größe, nicht Anmut. Feuerspucker waren die ideale Waffe. Die Drachen wurden in die besetzten Gebiete exportiert. In (Spanien und) Frankreich gibt es mehr große Drachenarten, weil dort der römische Einfluss größer war, im Gegensatz zu Britannien. Nach Preußen und Britannien kamen die Feuerspucker nicht, waren wohl für die Römer zu unsichere/feindliche Gebiete.
-Nach dieser Theorie sind alle 3 bekannten Feuerspuckerarten mal eine einzige gewesen. Die Kaziliks haben durch ihre schlangenartigkeit, die bei europäischen Drachen nicht auftaucht, starke Ähnlichkeit zu chinesischen Praktiken, vlt ein abgewandelter Scharlachblütler.
-In Europa ging das Drachenwissen verloren, die römischen Arten vermischten sich mit anderen und den Wilddrachen und wurden praktisch neu gezüchtet im Mittelalter, vermutlich waren einige Eigenschaften wie das Feuerspucken trotzdem erhalten geblieben.
-Die Mongolen zähmten in Europa Drachen und die Europäer zähmten daraufhin auch Drachen, als Verteidigung. Ansonsten sind wohl in Rom/Griechenland zuvor immer nur Drachen "zufällig" gezähmt worden, bis man es dann ab Marcus Antonius systematisch betrieb.
-Ägypten hatte wohl keine nativen Drachen, bis die Römer sie einführten, aber der Gott Apep sieht aus, wie ein Drache. In Indien gab es vermutlich nur wilde mit den chinesischen Drachen verwandte Drachen, die nicht gezüchtet wurden, sondern das allerhöchstens selber gemacht haben. Wenn, dann mussten sie wie die Elefanten arbeiten und waren wenn auch nicht loyal, da Indien sehr lange unter britischer Herrschaft stand.
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#76
Die mitteleuropäischen Drachen mit Ausnahme von Frankreich und Spanien waren bis über das Mittelalter hinaus wahrscheinlich auch aus pragmatischen Gründen kleiner.
Je größer die Drachenrasse um so schwieriger wird es auch sie zu verpflegen.
Die einzige wirkliche Magie ist die Liebe
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#77
Wenn wir noch weiter zurückgehen, also lange vor dem Mittelalter, genau genommen seit der Jungsteinzeit waren Drachen wahrscheinlich aus noch pragmatischeren Gründen noch kleiner.
Wir sprechen von den sogenannten "Taschendrachen", die leider im 18. Jahrhundert aus der Mode kamen, als 1770 das Feuerzeug erfunden wurde Tongue
Die größten und unmöglichsten aller Konflikte beruhen immer auf derselben Grundlage: "Du bist doof, nein, du bist doof, nein DU bist doof!" (Jonas Jonasson)
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#78
Und wie sind dann Flammenwerfer zu erklären? Ich meine, die sind wieder ziemlich groß. Sind es degenerierte Feuerzeuge?

Deine Theorie, klara ist also, Feuerzeuge sind auch Insekten, weil Drachen? Ich weiß nicht.... Dodgy
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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#79
(06-27-2015, 03:25 PM)Terminator schrieb: Und wie sind dann Flammenwerfer zu erklären? Ich meine, die sind wieder ziemlich groß. Sind es degenerierte Feuerzeuge?

Deine Theorie, klara ist also, Feuerzeuge sind auch Insekten, weil Drachen? Ich weiß nicht.... Dodgy

Termi und klara!!! Jetzt gehört ihr aber in den Schuhkarton Tongue
Die einzige wirkliche Magie ist die Liebe
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#80
Zu den Inka und wie Pizarro sie erobern konnte: Pizarro hatte Geiseln, vlt wollten die Drachen nicht, dass er ihnen wehtut und griffen deshalb nicht an. Domestizierte Drachen haben ein Unbehagen damit, Menschen und andere kleinere Lebewesen, die sie nicht essen wollen, anzugreifen. Bis sie mitkriegten, dass Pizarro sein Wort mit der Freilassung der Gefangenen nicht halten würde, hatte der schon alles erbeutet, was er wollte und erst dann wurden die Spanier umghebracht. Sie hätten also gar keine Drachen gebraucht.
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