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Alternative Historie
#91
Solche Details gefallen mir auch gut. Anscheinend hat NN ein Faible für Revoluzzer-Drachen. Vielleicht taucht ja mal einer auf, der Uljanov heißt. Blush
Die größten und unmöglichsten aller Konflikte beruhen immer auf derselben Grundlage: "Du bist doof, nein, du bist doof, nein DU bist doof!" (Jonas Jonasson)
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#92
Ich lese im Moment Marco Polos Reisetagebuch und interessanterweise gibt er darin eine relativ schlüssige Erklärung, wie Temudschin und seine Nachfahren China erobern konnten. Wir hatten uns gefragt, wie die Mongolen das an Drachen so mächtige China überrennen konnten. Hier, was er dazu schreibt: Die Mongolen unterhielten tausende an Reiterheeren, wenn wir davon ausgehen, dass wie immer bei Reitervölkern in NN's Universum ein Teil davon Drachenreiter sind (alle erscheint ein bisschen viel), aber dann waren die Steppen sehr wohl in der Lage große Mengen an Drachen mit Pferdefleisch zu ernähren. Okay, abgesehen davon hat Temudschin seine Macht eher durch Tricks ausgebaut. Immer mit unterschiedlichen Völkern verbündet gegen einen gemeinsamen Feind und sie nachher, wenn sie ihn zum Anführer gemacht hatten (viele wurden durch seine Ausstrahlung und die Geschichten über seine kriegerischen Abenteuer und später Erfolge angezogen), großzügig belohnt, was ihm ihre dauerhafte Unterstützung sicherte. China war zu der Zeit zerstritten und es es war kein Problem, sich mit den westlichen Völkern Chinas gegen die Sung zu verbünden. Auf die gleiche Art ist er auch zum Großkhan geworden. So hat er häppchenweise alles bekommen. Seine Söhne haben die Städte oft mit List und Einschüchterung genommen, so viele offene Feldschlachten gabe es nicht (und dann ist das wieder das gleiche System, was Perscitia gegen die übermächtigen französischen Drachen eingesetzt hat und was Lien in Europa etabliert hat). So, dann war da noch eine Stelle mit Elefanten. Eine Stadt hatte Elefanten für den Krieg eingesetzt. nach anfänglichem Unwohlsein haben die Mongolen sie überlistet und die großen Tiere selber verwendet. Im ganzen besetzen Gebiet haben sie alle Dickhäuter zusammengezogen und so ihre eigene Armee mit ihnen aufgebaut, schnelle Anpassungsfähigkeit. Vielleicht haben sie das gleiche auch mit den interessanten Drachenarten gemacht, viel imitiert. Die roten und grünen Armeedrachen aus dem Süden und Norden können sich nicht wirklich leiden, im 13. Jhr konnten das die Süd- und Nordchinesen auch nicht wirklich, wieder einfacher für die Eroberer....

Eigentlich lag die Lösung für das Problem die ganze Zeit offen rum, war logisch, aber ich habe sie erst jetzt entdeckt.
Ballistische Experimente mit kristallinem H2O auf dem Areal des Pädagogischen Instituts unterliegen striktester Prohibition!
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#93
Gute Argumentation Shy  Temudschin hat seinen Machterhalt aber nachweislich durch ein äußerst ausgeklügeltes Nachrichten und Postwesen gesichert.
Dadurch war es ihm auch möglich in kürzester Zeit Nachrichten, auch aus den entferntesten Winkeln seines Riesenreiches, zu erhalten und natürlich auch Befehle zu übermitteln.
Er war der Erfinder der Postreiter und Poststationen!
Die einzige wirkliche Magie ist die Liebe
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#94
Gibts doch bei den jadedrachen auch. Laurence wundert sich doch in Band 2, wie der Brief nnerhalb von zwei Tagen nach Peking und zurück kam. Di Yu-lung machen das auch, sich erschöpft fliegen und dann kommt der nächste in der Staffel. Interessanterweise wurde in China immer jede Modernisation beibehalten, kumulativ sozusagen, sodass es immer fortschrittlicher wurde. Kein Wunder, dass es der erfolgreichste Drachenstaat ist und dass alles immer noch so gut fnktioniert.
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#95
Es könnte aber durchaus sein, dass die Chinesen das System mit den Jadedrachen ja von Temudschin übernommen haben Wink
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#96
Mein ich doch ^^ . Nächste Sache: "Dem Reiche India mangelt es nämlich an Pferden" Ist klar, worauf ich hinaus will, oder? Wir fragen uns, warum es in Indien keine Drachen gibt. Marco Polo sagt, dass Pferde in Massen eingekauft wurden, aus Arabien und Persien und von den Mongolen, aber dass über 80% davon jedes Mal eingegangen sind. Die krüftigsten Stuten warfen mickrige Füllen und die Tiere wurden mit ihn Reis gekochtem Fleisch gefüttert. Wenn man das jetzt wieder auf Drachen überträgt.... Also hätten die Inder in der Zeit eigenständiger Königreiche sehr wohl Drachen grehabt, die ihnen aber immer unter den Händen weggestorben wären und außerdem nur angekauft waren. Ungünstiges Klima und so vlt, müsste eigentlich einger von den Biologen besser beantworten können. Wieder eine Antwort mehr (und wir wissen jetzt, dass NN bei Marco Polo ein bisschen Informationen gesammelt hat Big Grin Immer wieder erstaunlich, wo sie sich überall inspiriert)
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#97
Nun ich denke schon, dass es auch Drachenrassen gibt, die sich im tropischen Klima Indiens wohlfühlen würden und sich dort auch vermehren könnten.
In den Tropenregionen Afrikas und Südamerikas gibt es ja auch Drachen.
Vermutlich liegt es aber am Unverstand der Inder im Umgang mit Drachen.
In der realen Geschichte lernten die Inder ja auch erst durch die Briten den richtigen Umgang mit Pferden! Wink
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#98
Traditionell pflegen die Inder aber den Umgang mit Elefanten. Das ist nicht so weit weg von Drachen Confused
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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#99
Nun ich sehe eigentlich nur in der Größe eine Gemeinsamkeit zwischen Drachen und Elefanten! Wink
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Das erklärt aber, weshalb sie mit Pferden nichts am Hut hatten. (Allerdings erklärt es nicht, weshalb sie keine Drachen haben)
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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