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Alternative Historie
#1
Ich habe einen Beitrag von Kronos in Französische Drachen zu stark (glaub ich) entdeckt, in dem er über NNs Inspirationen spricht. Das kann man ja auch auf alle abgeänderten geschichtlichen Fakten beziehen (nur im 6.Band steht hinten eine Erklärung dafür drin).

Auch mich hat der Luftkrieg gegen England im 2.Weltkrieg sehr an Napoleons Invasionsversuch mit den Lufttransportern erinnert. (Im Übrigen wird diese Schlacht zwar die Schlacht von Dover genannt, aber Anfang des 2. Bandes gibt es noch eine Schlacht bei Dover, weshalb ich erstere immer die Schlacht über dem Kanal nenne.) Napoleon hat ja nie wirklich einen Invasionsversuch gestartet, bzw. prallte immer an der Blockade ab, aber auch er hätte nach dem Luftsieg seine Bodentruppen und Marine nachgeholt, genau wie die Deutschen im 2. Weltkrieg es sicher auch vorgehabt hätten. Ein Unterschied ist aber, dass Napoleon hierbei keine Zerstörung angerichtet hat (aber wenn man die Invasion im 5. Band als Fortsetzung des ersten Versuchs sieht, kann man durchaus denken, dass der 2.Weltkrieg als Inspiration hergehalten hat).

Was haltet ihr von der Theorie?
Ballistische Experimente mit kristallinem H2O auf dem Areal des Pädagogischen Instituts unterliegen striktester Prohibition!
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#2
Weitere Theorien:
(bekannt): - Inka sind ein schillerndes Volk, dass die Geschichtsumschreibung lohnt, zumal es in Südamerika sonst nichts Spannendes gegeben hätte
- Nelson ist ein guter Gegner und Held und Bewunderter, der noch großen Einfluss auf den Rest der alternativen Historie hat (s. Schlacht von Shoeburyness und Invasion Englands)
- Sir Willoughby wird im 6. Band erklärt

(noch nicht bekannt und wird wahrscheinlich auch immer so bleiben, aber zum Spekulieren):
- Afrikanische Drachen in Südamerika
- Verschiedene nicht vorhandene Bündnisse (zB Ottomanisches Reich, China, Japan, Inka) und Handelsstationen
- geringe Bedeutung Indiens (warum gibt es dort keine wilden Drachen, wo es sich doch wunderbar dafür eignet?)
- Anahuarque und ihr Sohn, ein Bündnis mit den Inka hätte man auch anders regeln können
- anderes??
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#3
Ich finde es nicht schlimm, wenn ein paar historische Fakten verändert werden oder ein paar Daten, aber dass Napoleon die Inka-Prinzessin geheiratet hat, finde ich ziemlich albern. Das ist mir zu weit weg vom Möglichen.

Ich hätte Napoleon in Europa gelassen, und wenn NN Temeraire unbedingt nach Amerika bringen wollte, hätte sie das auch anders machen können, z.B. durch den englisch-amerikanischen Krieg (ich meine nicht den Sezessionskrieg!), der zur fraglichen Zeit in Gange war. Napoleons Invasion in England fand ich dagegen sehr gelungen, das konnte ihm nur mit Drachen gelingen.
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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#4
Ich opersönlich danke NN hat es geschickt gelöst denke aber nicht, das der zweite Weltkrieg zu mehr als nur einer oberflächlichen Inspiration ergehalten hat, da die Luftschlacht um England noch nicht mal ansatzweise so weit fortgeschritten war, wie Napoleons Invasion.
Es gibt drei Gruppen von Leuten,
die die Regeln aufstellen,
die die ihnen folgen,
und die die die Regeln hinterfragen.

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#5
NN ist vom Alter her genauso weit weg vom Luftkrieg im 2. Weltkrieg wie von Napoleon. Ich will damit sagen, dass sie diese Zeit nicht aus eigenem Erleben kennt und sich genauso alles anlesen musste wie die napoleonischen Fakten. Darüber hinaus weiß ich zu wenig speziell vom Luftkrieg 1939-45, um beurteilen zu können, ob NN sich daran orientiert hat.

Was mir in Nr. 8 aufgefallen ist: NN hat in diesem Band geniale Kampftaktiken und militärtechische Manöver im T-Universum entwickelt, darin denkt sie ganz in diesem System, auf die Drachen bezogen. Auch wenn sie sich hat inspirieren lassen: das hier in Band 8 spielt sich in einem geschlossenen Weltsystem ab und ist damit absolut glaubhaft (außer, dass Drachen Insekten sind).
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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#6
NN's Taktiken sind da schon ein anderes thema, es gibt einige taktische fehlentscheidungen, die den generälen die genannt worden sind eigentlich nie passiert wären, meiner meinung nach
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#7
Ich finde das mit den historischen Fakten auch nicht schlimm, aber man muss ja erst einmal einen Grund haben, warum man etwas verändern will (s. Mauritiusfeldzug) und das ist, was ich eigentlich klären möchte. Denn ohne Grund wäre es einfacher gewesen, alles so zu belassen, wie es in der Historie war + Drachen und nur die spannenden Änderungen wie die Luftschlacht und Invasion einzuführen.
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#8
(10-14-2014, 06:30 PM)Aquila schrieb: NN's Taktiken sind da schon ein anderes thema, es gibt einige taktische fehlentscheidungen, die den generälen die genannt worden sind eigentlich nie passiert wären, meiner meinung nach

Was den russischen General Kutusow betrifft: er war schon zu Napoleons Zeit bekannt dafür, dass er keine Entscheidung getroffen hat. In Tolstois "Krieg und Frieden" wird es etwas anders dargestellt: die Generäle können Entscheidungen treffen, wie sie wollen, der Krieg entwickelt seine eigenen Regeln und eine Art selbstständige Eigendynamik, was sehr spannend, aber auch ernüchternd zu lesen ist. NN hat es in Nr. 8 noch ein wenig anders dargestellt: Kutusows Entscheidungslosigkeit ist keine Unfähigkeit sondern berechnendes Abwarten, bis sich die Lage in einer scheinbar aussichtslosen Situation so entwickelt hat, dass man zuschlagen kann. So ungefähr hab ich es jedenfalls nach dem Lesen in Erinnerung.
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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#9
Nein, ich meinte unter anderem die Gelegenheit wo Temerair als Saboteur eingesetzt wurde, völliger unsinn wenn man auch nur zwei Sekunden Taktik kenneglernt hat, meiner Meinung nach. Das wäre so, als wenn die Deutschen während dem zweiten Weltkrieg 20n Tigerpanzer hinter die feindlichen Linien gebracht hätten. Für kurze Zeit hätte es massiven Schaden bedeutet, es würden allerdings wichtige Ressourcen(in dem fall drachen+besatzung) für aufgaben verschwendet, die zehn leichtgewichte schneller, besser und unerkannter erledigt hätten, weil temeraire kann sich nicht verstecken, ist langsamer als die französischen leichtgewichte, die ihn vermutlich bindne können bis verstärkung eintrifft
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#10
(10-14-2014, 03:59 PM)Lady Kiyomizu schrieb: Ich habe einen Beitrag von Kronos in  Französische Drachen zu stark (glaub ich) entdeckt, in dem er über NNs Inspirationen spricht. Das kann man ja auch auf alle abgeänderten geschichtlichen Fakten beziehen (nur im 6.Band steht hinten eine Erklärung dafür drin).

Auch mich hat der Luftkrieg gegen England im 2.Weltkrieg sehr an Napoleons Invasionsversuch mit den Lufttransportern erinnert. (Im Übrigen wird diese Schlacht zwar die Schlacht von Dover genannt, aber Anfang des 2. Bandes gibt es noch eine Schlacht bei Dover, weshalb ich erstere immer die Schlacht über dem Kanal nenne.) Napoleon hat ja nie wirklich einen Invasionsversuch gestartet, bzw. prallte immer an der Blockade ab, aber auch er hätte nach dem Luftsieg seine Bodentruppen und Marine nachgeholt, genau wie die Deutschen im 2. Weltkrieg es sicher auch vorgehabt hätten. Ein Unterschied ist aber, dass Napoleon hierbei keine Zerstörung angerichtet hat (aber wenn man die Invasion im 5. Band als Fortsetzung des ersten Versuchs sieht, kann man durchaus denken, dass der 2.Weltkrieg als Inspiration hergehalten hat).

Was haltet ihr von der Theorie?

Es ist bekannt, dass die französische Armee Überlegungen und auch Versuche mit Ballonen England in der Luft anzugreifen hatte und durchführte.
Das Unterfangen wurde aber letztendlich als zu kompliziert,kostspielig und unsicher verworfen.
Fest steht, Napoleon hat tatsächlich mit dem Gedanken gespielt England von der Luft aus anzugreifen.
Deshalb denke ich, dass NN sich auch hier die Inspirationen holte!
Die einzige wirkliche Magie ist die Liebe
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