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[SPOILER] Ich wünschte das Buch wäre länger & anderes Gelaber
#11
(04-16-2017, 01:48 PM)Terminator schrieb: Übrigens soll das lt. Nr. 9 erst "letzten Sommer" gewesen sein.

An der Stelle hab ich auch gestutzt! Wenn ich es richtig verstanden habe soll der Zeitraum von Laurence Verrat bis zum 9. Band nur ein halbes Jahr gewesen sein!, was ich überraschend kurz fand... Später gab es glaube ich noch einmal eine andere Stelle wo etwas viel längeres angegeben wurde aber da bin ich mir nicht sicher.
«»«»«»«»«»«»«»«»«»«»«»«»


Du bittest mich zu bleiben,
zu ehren, meine Pflicht.
Du sagst, dort herrscht das Dunkel,
bleib hier, hier gibt es Licht.

Du willst mir doch nur helfen,
mich warnen, vorm Gericht.
Ich hab mich bloß vernarrt und
die Freiheit verherrlicht.

Dein Körper sagt Vetrauen.
Hoffnung, sagt dein Gesicht.
Doch ich sehe deine Augen.
"Ich glaube dir nicht."

Ein Zuchtdrache zu einem Wärter, bevor er das Gehege verlässt.
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#12
(04-16-2017, 01:48 PM)Terminator schrieb: Als Zusammenfassung bis S. 300 kann ich sagen: Bis jetzt machen sie nichts als nichts essen (am Anfang), und dann fangen sie übergangslos an, ständig zu essen. Selbst Temeraire richtet jetzt ein Essen für die anderen Drachen aus. Die Vermenschlichung schreitet voran. Mal ehrlich, was soll das?

Andererseits: werden die Drachen von Anfang an als ziemlich verfressen dargestellt. Nur wenn man einem Schlüpfling verspricht ihn zu füttern, kann man ihn anschirren - die Wilddrachen  - das Pen-Y-Fan - die chinesische Esskultur - die armen verhungerten Russen-Drachen ...
Lebensmittel und deren Wert/Preise sind halt das was Drachen - und natürlich auch Menschen gefügig hält. Das haben Drachen und Menschen und Tiere eben gemeinsam. Vgl. Dressur. Belohnung ist immer FUTTER!!! Cool
Die größten und unmöglichsten aller Konflikte beruhen immer auf derselben Grundlage: "Du bist doof, nein, du bist doof, nein DU bist doof!" (Jonas Jonasson)
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#13
Meiner Meinung nach hat NN im letzten Band viel zu sehr das aufgegeben, was die Serie immer einzigartig gemacht hat. Einerseits war der Band spannender, zielstrebiger und kohärenter als die anderen, aber gleichzeitig hat er damit die meisten der Besonderheiten vernachlässigt, wegen derer man, gerade wir im Forum, die Reihe als etwas besonderes empfunden haben. Für mich ist der mystische, romantische Aspekt der langen Reisen, vielschichtigen Gespräche, der Laurence-Temeraire Beziehung und der Implikation der Drachen in die Geschichte, die nun einmal das Kernstück NNs Fantasy ist, viel zu kurz gekommen, weil er zu Gunsten von pesudo historischen Schlachten, zielstrebigen Dialogen und viel zu viel Handlung einfach keinen Platz hatte. 
Als Fantasyleser stören mich klassische Fantasymotive nicht, aber es nicht das was ich erwartet hätte, und auch nicht das wo NN's Stärken liegen. Den Schreibstil fand ich ungewohnt, und auch der Fokus bei der Charakterisierung war irgendwie unbefriedigend. Das Ende ist dabei nur konsequent, wie es zu einem solchen Buch passt, aber der Serie wird es nicht gerecht - da hätte finde ich zum Beispiel ein freier Drachenstaat in Australien oder etwas ähnliches viel besser gepasst. 
Außerdem kommt Riley nicht mehr richtig vor, was ich doch ziemlich schade finde, wo er sich doch den ganzen Weg zurückgekämpft hat Angel

Das Ende Napoleons kam ihm als historischem Charakter allerdings entgegen finde ich, und seine Beziehung zu Laurence wurde ebenfalls gut dargestellt. Dass ausgerechnet hier dann aber so stark an der Historie manipuliert wurde, ist wiederum unnötig, wenn auch vielleicht kohärent aus der Inka Story gefolgert.
"Es ist bei der Prager Kleinseite eine goldene Taschenuhr verloren worden, worinnen sich ein Bildnis des Gottes Kronos befindet. Wer solche zurückbringt erhält ein gutes Trinkgeld." (Drachentraum)

Ο Κύριος του χρόνου είναι παντοδύναμο!

sapere aude!Wink
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#14
jaaa, dass der Schlangenmann zu kurz kam - das fand ich auch ziemlich bedauerlich.
und ja, das Buch fällt aus der Reihe raus, gerade weil persönliche Beziehungen (Mensch/Mensch, Mensch/Drache, Drache/Drache) zu kurz kommen. Ich denke, dass NN einfach (so wie wir alle) bissje älter geworden ist und reale politische und wirtschaftliche Konstruktionen mehr in den Vordergrund rückt als idealistische Vorstellungen und romantische Beziehungen.
Insofern ist dieser letzte Band schon eine interessanter Abschluß einer Fantasyreihe. Schluß mit Fantasy - zurück in den Alltag.
Da reitet (leider) keiner in den Sonnenuntergang wie bei Eragon.
Die größten und unmöglichsten aller Konflikte beruhen immer auf derselben Grundlage: "Du bist doof, nein, du bist doof, nein DU bist doof!" (Jonas Jonasson)
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#15
(04-27-2017, 04:33 AM)klara schrieb: jaaa, dass der Schlangenmann zu kurz kam - das fand ich auch ziemlich bedauerlich.
und ja, das Buch fällt aus der Reihe raus, gerade weil persönliche Beziehungen (Mensch/Mensch, Mensch/Drache, Drache/Drache) zu kurz kommen. Ich denke, dass NN einfach (so wie wir alle) bissje älter geworden ist und reale politische und wirtschaftliche Konstruktionen mehr in den Vordergrund rückt als idealistische Vorstellungen und romantische Beziehungen.
Insofern ist dieser letzte Band schon eine interessanter Abschluß einer Fantasyreihe. Schluß mit Fantasy - zurück in den Alltag.
Da reitet (leider) keiner in den Sonnenuntergang wie bei Eragon.
Nicht alle. Kronos ist nicht alt geworden, das widerspricht seiner Natur. Wobei man nicht sagen kann, dass er "zeitlos" ist. Und die anderen werden hier nicht mehr alt sondern woanders.
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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#16
Tja ... Sad
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#17
Nett fand ich, dass die vergifteten Tapeten erwähnt wurden, also nicht die Tapeten, die kommen in DT vor, aber die Möglichkeit, dass Napoleon vergiftet werden würde.

Ich finde den Schluss grottenschlecht und zwischendrin sind tatsächlich große Sprünge, wo man den Eindruck hat, dass NN eine Menge weglassen musste, damit nicht so viele Seiten voll werden. Mehr als einmal habe ich mich gefragt: Wo sind sie denn jetzt, wie sind sie denn plötzlich hierhin gekommen.

Die Wendung mit der Inkaprinzessin und dem Thronfolger-Sohn fand ich nach der Vorgeschichte schlüssig und gut (obwohl ich denke, dass Napoleon ein zu großer Egozentriker war, als dass er seine Macht aus Vaterliebe geopfert hätte. Zumal der Sohn erst zwei Jahre später sprechen lernen würde, wie im Buch gesagt wird). Aber die ganze Inka-Geschichte an sich ist m.E. vollkommen überflüssig und unglaubwürdig und viel zu weit weg von der historischen Realität, von dem, was ich am Anfang der Serie befremdlich fand und später genial (z.B. die Invasion in England, die der historische Napoleon wirklich geplant hatte, mit Ballons).

Leider ist es oft so und hier auch: der Anfang der Serie war vielversprechend, aber das Ende hinterlässt nur noch einen faden Geschmack.
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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#18
find ich auch. Und das finden, glaub ich, alle hier - die den 9. Band gelesen haben.
Aber wie hätte man es besser machen können - oder befriedigender - oder spannender - oder schöner oder so...
Vielleicht ist es mal interessant dafür ein paar Vorschläge zu machen .
Wer will als erster? Angel
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