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Fluggeschwindigkeit
Eine Kanonenkugel ist im Verhältnis zu Drache genauso groß wie eine Pistolenkugel zu Mensch (eher kleiner). Wie viele Filme beweisen, kann der Held der Geschichte (oder aber auch der Bösewicht) einer Maschinengewehrsalve mit Leichtigkeit ausweichen, ohne einen Streifschuss abzubekommen. Die Frage ist, ob eine Kanonenkugel absolut betrachtet durch ihr Gewicht schneller fliegt als eine Pistolenkugel, oder langsamer? Kann man also eine Kanonenkugel kommen sehen und ihr ausweichen?
Zu viele Noten, Herr Mozart!







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hmm. ich glaub so eine Kanonenkugel ist langsamer. Vielleicht auch nur, weils einen ziemlich lauten Knall gibt, wenn so ein Teil losfliegt. Also ein Drache mit Schlappohren könnte sie wahrscheinlich rechtzeitig hören - um dann schnell auszuweichen. Wobei schnell auch nur dann geht, wenn es sich um einen chinesischen Schlappohrdrachen handelt. Ungefähr so wie in Bullet Proof Monk ... Schätz ich mal Angel
Die größten und unmöglichsten aller Konflikte beruhen immer auf derselben Grundlage: "Du bist doof, nein, du bist doof, nein DU bist doof!" (Jonas Jonasson)
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Okay, angenommen, die Kanonenkugel fliegt mit 360km/h was ungefähr einer sehr sehr alten Pistole entsprechen würde, dann schafft sie 100m/s. Der Knall vom Abfeuern ist 3x schneller (dh die Kugel hat schon 1/3 des Weges zurückgelegt, bevor der Drache überhaupt merkt, dass auf ihn geschossen wird) und wir nehmen einen Schreckmoment von 0,3s wie üblich an, dann wird es ab einer Distanz von 100m für den Drachen langsam eng mit Ausweichen. Auf einem üblichen Schlachtfeld sind die Distanzen größer 1200m zu der Zeit waren machbar mit den kanonen, bei einer Seeschlacht mit Drachen und Schrappnell- geschützen ein bisschen weniger.

Ich habe die sehr unpräzise Angabe von 150-300km/h gefunden und das auch nicht aus einer seriösen Quelle.
Ballistische Experimente mit kristallinem H2O auf dem Areal des Pädagogischen Instituts unterliegen striktester Prohibition!
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Ich glaube es war möglich um die Kanonen zu manövrieren, aber wenn direkt auf den Drachen  - vor allem Schwergewichte - gezielt wurde, hatten gerade die langsameren sicherlich Probleme, gerade weil sie sich ja auch auf anderes konzentrieren mussten. Gleichzeitig war es sicherlich nicht einfach, auf Drachen zu zielen, und man durfte ja auch nicht die eigenen treffen.
"Es ist bei der Prager Kleinseite eine goldene Taschenuhr verloren worden, worinnen sich ein Bildnis des Gottes Kronos befindet. Wer solche zurückbringt erhält ein gutes Trinkgeld." (Drachentraum)

Ο Κύριος του χρόνου είναι παντοδύναμο!

sapere aude!Wink
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Da die Artellerie laut NN ja dem 17ten Jahrhundert entsprach, würde ich sagen, dass est fast unmöglich war und reine Glückssache mit Kanonen einen Drachen im Flug zu treffen!

Die Artellerie des 2ten Weltkrieges war ja technisch viel fortgeschrittener und trotzdem war es noch äuserst schwirig mit einer 8/8 Kanone einen Bomber zu treffen, ein Jagdflugzeug schier unmöglich.
Die einzige wirkliche Magie ist die Liebe
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Das er scheint sehr plausibel.
Der Einsatz von speziellen Waffen gegen Luftfahrzeuge fand nach heutigem Erkenntnisstand erstmals 1870 während des Deutsch-Französischen Krieges statt. Nach dem Sieg der deutschen Armee bei Sedanwurde Paris belagert, und die französischen Truppen innerhalb der Stadt versuchten, mit Ballons Nachrichten nach außerhalb zu befördern. Um diese Ballons abzuschießen, wurde von Krupp ein 3,7-cm-Geschütz so modifiziert, dass es auf einem Pferdewagen montiert werden konnte und damit mobiler wurde.[2] Die Erfolge waren mäßig – lediglich der Ballon Le Daguerre wurde am 12. November 1870 abgeschossen und die Besatzung gefangengenommen.[3][4]
aus Wikipedia.
und 3,7 cm - naja, das ist von einer Kanonenkugel richtig weit entfernt.
So scheint es richtig: Unmöglich, mit einer Kanonenkugel (9 cm = 6Pfünder / 12 cm = 12Pfünder oder noch dicker ) ein bewegliches Objekt zu treffen, das sich nicht gerade genau vor der Mündung befindet. Angel
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Deswegen ja auch die große Anzahl an Geschützen - und wir müssen davon ausgehen, dass konsequenterweise auf Grund der Erfahrung mit Drachen Kanonen im Luftkampf besser entwickelt waren als ihre realen Gegenstücke
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(05-09-2017, 10:20 PM)Kronos schrieb: Deswegen ja auch die große Anzahl an Geschützen - und wir müssen davon ausgehen, dass konsequenterweise auf Grund der Erfahrung mit Drachen Kanonen im Luftkampf besser entwickelt waren als ihre realen Gegenstücke

Das wiederum wurde von NN in keinem der Bücher beschrieben!
Ich erinnere mich nur an die Erwähnung konventiuneller Geschütze aus dieser Zeit. Wink
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Blendpulverkugeln?! Brandbomben (für die Drachenmannschaften)?! Kartätschengesdchosse (okay, die sind nichts Neues)? Und man bedenke, dass die Kartätschen und Blendpulverkugeln mit Mörsern abgeschossen worden, also mit nahezu senkrecht aufrichtbaren Geschützen und die Verwendeung von Mörsern kam erst sehr viel später.
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Es geht hier ja um Flugabwehr. Also Kartätschen haben größere Streuung, aber dafür weniger einzelne Zerstörungkraft.
Bei der Abwehr beweglicher Ziele haben sich wohl Raketen / Cruise missiles (radargesteuert - Sicht und Schall waren eben wenig effektiv) bewährt. Die gabs aber beim Napi noch nicht. Also: Kanonen, Kartätschen und sonstiges auf Drachen ist Glückssache bzw. Mumpitz.
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